„Moin, ich bin’s Kehrby!“
Bauhof hat eine neue Kehrmaschine
Sie ist da – und sie hat einen Namen: „Kehrby“. Die neue Kehrmaschine des städtischen Bauhofs ist nicht nur ein echtes Arbeitstier, sondern ab sofort auch ein richtiger Sympathieträger. Auf der Maschine prangt in großen Lettern der Gruß: „Moin, ich bin’s Kehrby“. Der Name stammt von den Mitarbeitenden des Bauhofs selbst. Bauhofleiter Lars Steenken hatte sie aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Zur Auswahl standen unter anderem Namen wie „Kehrbert“ oder „Kehrlinde“, doch der freundliche Name „Kehrby“ setzte sich durch – eine charmante Anspielung auf den Käfer „Herby“ und zugleich geschlechtsneutral.
„Kehrby“ ist täglich im Einsatz, um die Straßen, Wege und Entwässerungsanlagen der Stadt sauber zu halten. Besonders in der Herbst- und Sturmzeit, wenn Laub, Äste und Unrat auf Straßen und Plätzen liegen, zeigt sich, wie unverzichtbar eine moderne Kehrmaschine ist. Auch bei der Vorbereitung und Nachbereitung von Veranstaltungen wird das Gerät zukünftig eine Rolle spielen.
Die neue Maschine bringt einige technische Vorteile mit sich: Das Abfallvolumen ist deutlich größer als von der alten Kehrmaschine, sodass weniger Fahrten zu den Entleerungsstationen nötig sind und effizienter gearbeitet werden kann. Ein Hochdruckreiniger und eine separate Sauglanze erweitern die Einsatzmöglichkeiten und erlauben schnelle Reaktionen auf verschmutzte Stellen. Durch ein ausgeklügeltes Aufnahmesystem können Äste und größere Gegenstände automatisch aufgenommen werden – ein zeitaufwändiges manuelles Einsammeln entfällt. Außerdem sorgt moderne Technik für mehr Komfort und Sicherheit beim Fahrer.
„Wir haben uns bewusst für ein Vorführfahrzeug entschieden“, erklärt Bauhofleiter Lars Steenken. „Es ist wie neu, war sofort verfügbar und bietet alle Vorteile eines Neugeräts – dazu noch deutlich günstiger.“
Der Bürgermeister hat gemeinsam mit dem Fahrzeugführer Claas Wieting und Lars Steenken eine kleine Runde mit „Kehrby“ gedreht, um sich direkt vor Ort einen Einblick zu verschaffen. Zukünftig wird neben Claas Wieting auch der Kraftfahrer Gerrit Rohde die Kehrmaschine fahren.
Investitionen in den Bauhof
Der Rat hat 2024 beschlossen, dass der Bauhof am Standort Hansingstraße innerhalb von zehn Jahren in mehreren Bauabschnitten modernisiert wird, wobei insgesamt rund 5,9 Millionen Euro vorgesehen sind. Erste Maßnahmen sind bereits umgesetzt: Das neue Salzlager ist fertiggestellt, ebenso die neue Betriebstankstelle, die den reibungslosen Betrieb der Fahrzeuge und Maschinen sicherstellt, den Einkauf von Diesel für den Fuhrpark vergünstigt und im Katastrophenfall Kraftstoffreserven für Notstromaggregate und Einsatzfahrzeuge bereithält.
Der Bau der neuen Werkstatt inklusive Kfz-Reparaturbereich steht kurz bevor: Sie soll die bisherige provisorische Leichtbauwerkstatt, die künftig als Lager genutzt wird, ersetzen.
In den Folgejahren sind zusätzliche Umnutzungen, Gebäudeertüchtigungen und neue Fahrzeugunterstände geplant. Parallel investiert die Stadt kontinuierlich in die Modernisierung des Fuhrparks, damit der Bauhof langfristig effizient arbeiten kann.
„Der Bauhof leistet viel – dafür muss er auch entsprechend ausgestattet sein“, so Bürgermeister Nils Siemen. Bauhofleiter Steenken ergänzt: „Gutes Team, gute Ausstattung – das ist die Grundlage für unsere Arbeit.“
Mit „Kehrby“ hat der Nordenhamer Bauhof also nicht nur ein leistungsfähiges Gerät, sondern auch einen kleinen neuen Star im Team, der dafür sorgt, dass die Stadt jeden Tag ein kleines bisschen sauberer und gepflegter wird – bei jedem Wetter. „Wir freuen uns übrigens, wenn uns beim Vorbeifahren einfach mal freundlich zugewunken wird“, so Claas Wieting augenzwinkernd.
Bürgermeister Nils Siemen hat den neuen Leiter des Polizeikommissariats Nordenham, Polizeioberrat Dominikus Wolking, zu einem Austausch ins Rathaus eingeladen. Wolking ist Nachfolger von Henrik Hackmann und war zuvor als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cuxhaven tätig.
Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Themen und die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei. Beide betonten, die bewährte Kooperation fortzusetzen, die sich bereits in der Vergangenheit als konstruktiv und zuverlässig erwiesen hat.
Ein zentraler Baustein dieser Zusammenarbeit ist der Präventionsrat der Stadt, in dem Verwaltung und Polizei gemeinsam den Vorsitz führen. Der Präventionsrat koordiniert unter anderem Maßnahmen zur Kriminal-, Gewalt- und Drogenprävention, zur Verkehrssicherheit sowie zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in Nordenham.
Polizeioberrat Wolking betonte im Gespräch: „Die Kriminalstatistik zeigt, dass Nordenham im regionalen Vergleich in Niedersachsen eine sichere Stadt ist.“
Bürgermeister Nils Siemen ergänzte: „Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Polizei ist ein wichtiger Baustein für die Sicherheit in unserer Stadt. Ich freue mich, dass wir diese erfolgreiche Kooperation mit Herrn Wolking fortsetzen.“
Beide Seiten vereinbarten, den regelmäßigen Austausch fortzuführen und gemeinsame Projekte weiter voranzubringen.
