Stadt Nordenham

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Stadt Nordenham baut Ladeinfrastruktur weiter aus
Mehr als die Hälfte der für 2030 geplanten öffentlichen Ladepunkte bereits erreicht

[Freitag - 15.05.2026]

Umleitungsplan 600x450Die Stadt Nordenham treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur konsequent voran und gehört inzwischen zu den Kommunen in Niedersachsen, die beim Thema Elektromobilität besonders dynamisch voranschreiten. Bereits heute ist mehr als die Hälfte der für das Jahr 2030 geplanten öffentlichen Ladepunkte erreicht.

Den Zuschlag für den Aufbau und Betrieb weiterer öffentlicher Ladepunkte erhielt das in Norddeutschland tätige Unternehmen nonoxx. Das Unternehmen betreibt bereits mehr als 1.500 Ladepunkte in der Region und ist vor allem im norddeutschen Raum aktiv.

Jetzt wurden neue Standorte mit insgesamt 18 Ladepunkten (je 22 kW) am Markt in Einswarden, beim Freizeitbad Störtebeker, am Rathaus, beim Theater Fatale sowie am Sportplatz in Esenshamm installiert. Die Standorte am Fähranleger Blexen und bei den Weserterrassen folgen in Kürze. Geschäftsführer Andreas Kraft schaute sich die neuen Ladesäulen gemeinsam mit Bürgermeister Nils Siemen und dem städtischen Energie- und Technologiemanager Renko Schick vor Ort an.

„Die Ladepunkte mit jeweils 22 kW sind dabei gezielt für alltagsnahe Ladevorgänge ausgelegt – etwa während eines Theater- oder Restaurantbesuchs oder eines längeren Strandspaziergangs. Fahrzeuge können dort innerhalb weniger Stunden komfortabel geladen werden“, betonte Kraft. Gleichzeitig gilt diese Ladeleistung als batterie- und netzschonend und entspricht dem typischen Ladebedarf vieler Elektrofahrzeuge im Alltag. Damit ergänzen die neuen Standorte die bestehenden Schnellladestationen sinnvoll und sorgen für ein flächendeckendes, alltagstaugliches Ladenetz im gesamten Stadtgebiet.

Bereits im Jahr 2022 war Nordenham Modellkommune bei der Entwicklung eines umfassenden Elektromobilitätskonzepts des Landes Niedersachsen. Unter der Federführung des städtischen Energie- und Technologiemanagers Renko Schick entstand ein detaillierter Planungsrahmen für den schrittweisen Ausbau der Ladeinfrastruktur bis 2030.

Seitdem hat sich die Situation in Nordenham deutlich verändert. Aktuell verfügt die Stadt über 68 öffentliche Ladepunkte, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Damit wurde die ursprünglich für 2030 geplante Anzahl an Ladepunkten bereits zu mehr als 50 Prozent erfüllt.

Auch die Ladeleistung wächst kontinuierlich: Neben klassischen 11- und 22-kW-AC-Ladern stehen inzwischen auch moderne Schnellladestationen mit deutlich höheren Leistungen zur Verfügung. Neue Anlagen entstehen unter anderem bei Supermärkten, Gewerbestandorten und auf städtischen Flächen. Zuletzt wurden zusätzliche Ladepunkte unter anderem beim Penny-Markt sowie am Jahnplatz installiert.

Bürgermeister Nils Siemen erklärt:
„In Nordenham wollen wir die Energiewende ganz konkret vor Ort voranbringen. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Gäste unkompliziert auf klimafreundliche Mobilität setzen können.“

Nordenham ist geprägt von Einfamilienhäusern, Pendlerverkehr und touristischen Gästen. Viele Bürgerinnen und Bürger laden ihre Fahrzeuge zuhause – gleichzeitig sind öffentliche Ladepunkte insbesondere für Mieterinnen und Mieter, Besucher sowie Reisende unverzichtbar. Auch für den Tourismus wird eine verlässliche Ladeinfrastruktur zunehmend zu einem wichtigen Standortfaktor.

Renko Schick weist darauf hin, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur kontinuierlich weiterentwickelt wird und weitere Schnellladeangebote bereits in Vorbereitung oder im Bau sind. Die Stadt verfolgt dabei weiterhin ein flexibles und bedarfsgerechtes Konzept, um auf die dynamische Entwicklung der Elektromobilität reagieren zu können.

Mit dem kontinuierlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur stärkt Nordenham seine Rolle als moderne Modellkommune und gestaltet die Verkehrswende aktiv mit.

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